Ihr Messe-Ziel

Nachhaltigkeit im Messebau

Sie wollen Ihre Messestände nachhaltiger gestalten?

Das Thema Nachhaltigkeit ist heute ein zentraler Bestandteil im Messebau. Dabei sind Nachhaltigkeit und Ökologie eines Messestandes kein Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit. Im Gegenteil: In den meisten Fällen gehen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit heute Hand in Hand. Im Rahmen unserer Vision und Mission haben wir stark auf das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie ausgerichtet – sie bestimmen sozusagen die DNA unserer Arbeits- und Denkweise.

Expertise 1: Modulare Strukturen verwenden

Wir glauben daran, dass modulare Strukturen, d.h. standardisierte Elemente im Messebau einer individualisierten Bauweise nicht entgegenstehen. Im Gegenteil: Die Vielzahl an Elementen – ähnlich einem sehr, sehr großen Lego-Baukasten – erlauben uns im Rahmen der Budgets unserer Kunden eine maximale Individualität wirtschaftlich herzustellen. Dabei wird also durch die Kombination von modularen Elementen ein vollkommen individuelles Erscheinungsbild des Messestandes ermöglicht.

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Aber was hat diese Arbeitsweise mit Nachhaltigkeit zu tun? Sehr viel. Jeder unserer Kunden möchte auf der Messe oder Veranstaltung so individuell und auffallend wie möglich auftreten. Dies war in der Vergangenheit nur möglich mit individuellen Komponenten. Aber genau hier liegt das ökologische Problem. Denn diese Komponenten werden nur für Ihre Messen gefertigt und werden damit in der Regel nur selten verwendet. Da ein Großteil des ökologischen Fußabdruckes bei der Produktion von Komponenten entsteht, bleibt dieser also pro Messe sehr hoch.

Unsere Arbeitsweise mit modularen Komponenten erlaubt uns die gleiche Individualität des Designs zu erzielen, bei gleichzeitig zahlreichem Einsatz der Komponenten. Damit können wir zwar nicht den ökologischen Fußabdruck der Produktion reduzieren, jedoch die Nachhaltigkeit jedes einzelnen Messestandes.

Weiterführende Themen finden Sie hier:

Blogartikel: Ökologisch nachhaltiger Messestand

Blogartikel: Individuelle Messestände zum mehrfachen Einsatz - kein Widerspruch

Expertise 2: Wiederverwendbare, ökologische Grafiken nutzen

Ein weiterer Punkt unserer DNA ist der Einsatz von ökologischen Grafiken, die durch Ihre Produktionsweise mehrfach verwendet werden können. Gerade in den letzten Jahren ist die Nutzung von textilen Grafiken im Messebau gestiegen. Die Vorteile lagen dabei auf der Hand: Gewichtsersparnis, geringes Transportvolumen und geringes Transportgewicht. Dennoch gibt es bei der Produktion von Textilgrafiken einige zentrale Unterschiede:

Lösemitteldruck: Die erste und mit Sicherheit billigste Form der Produktion von textilen Grafiken. Der einzige Vorteil ist leider nur die günstigen Fertigungskosten. Nachteilig hingegen sind bei der Verwendung von Lösemittel der starker Geruch beim Ausdünsten und die Knick-Empfindlichkeit. Solche Grafiken sollten unserer Meinung nach nicht im Messebau verwendet werden – wir tun es zumindest nicht.

UV-Druck: Der UV-Druck ist eine modernere Alternative zum Lösemitteldruck. Hierbei wird die Farbe nicht durch das Verdampfen von Lösemittel auf dem Medium fixiert, sondern durch UV-Licht. Dieses Verfahren ist daher ökologischer als der Lösemitteldruck, besitzt aber eine hohe Knickempfindlichkeit und ist daher für die mehrfache Verwendung nicht geeignet. Wir setzen auf diese Technologie nur bei sehr preissensitiven Kunden und wenn die Grafik nur einmal verwendet wird.

Thermosublimations-Druck: Bei diesem Druckverfahren wird eine wasserbasierte Farbe auf das Textil (in diesem Fall ein reines Naturprodukt) aufgetragen und mit Wärme und Druck wird die textile Faser selber gefärbt. Im Ergebnis hat man einen sehr weichen, hochauflösenden Stoff, der nicht nur knickunempfindlich ist, sondern vor allem wie normale Wäsche gereinigt werden kann. Ähnlich den modularen Messerahmen ist dies die Grundlage für eine Wiederverwendung und damit nachhaltigen Messebau. Dieses Verfahren wird von uns präferiert verwendet. Für den einzelnen Druck ist dieses Verfahren zwar aufwändiger, aber schon bei zweifacher Verwendung günstiger UND nachhaltiger.

Expertise 3: Pooling-Effekte in der Logistik nutzen

Im Rahmen der Logistik gibt es zwei zentrale Themen zu beachten, die Lagerung und der Transport des Materials. Um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, sollte man versuchen beide Themen bestmöglich zu beschränken.

Durch den Einsatz von modularen Strukturen zur Miete schaffen wir einen unglaublichen Pooling-Effekt. So muss der Kunde seine „individuellen Komponenten“ gar nicht mehr lagern, da er die Strukturen nur zu seinen Veranstaltungen mietet. Durch diesen sogenannten Pooling-Effekt können die Lagerkapazitäten des Materials drastisch reduziert werden und damit auch die verbundenen Heiz- und Stromkosten. Im Idealfall ist das Material schließlich immer unterwegs. Dieser Effekt ist ähnlich dem Car-Sharing, diese Autos „stehen“ weniger rum als Fahrzeuge im Einzelbesitz.

Dennoch haben wir uns sehr ausführlich mit dem Thema Lagerhaltung beschäftigt und im Jahr 2018 ein modernes Logistikcenter bei unserer Muttergesellschaft WWM bezogen.

nachhaltige logtsik

Das Logistikcenter ist ein sogenanntes Plus-Center, es produziert auf Jahresbasis mehr Strom als es verbraucht. Damit ist die Lagerhaltung Ihrer Komponenten – sollten Sie denn mal im Center sein – sehr nachhaltig.

Der zweite zentrale Aspekt der Logistik ist der Transport. Die von uns eingesetzten modularen Komponenten sind aus leichtem Aluminium gefertigt - ähnlich dem Flugzeugbau - und haben daher ein minimales Transportgewicht. Das gleiche gilt für die individuellen Textilgrafiken unserer Kunden. Aber was ist noch besser als geringes Transportgewicht – gar kein Transportgewicht. Aufgrund der Standardisierung unserer modularen Komponenten sind diese mit eindeutigen Artikel-Nummern weltweit verfügbar. Werden wir also unsere Strukturen für Sie um die Welt schicken? Nein, sondern nur Ihre individuellen Grafiken. Die modularen Strukturen können wir weltweit anmieten und damit den ökologischen Fußabdruck Ihrer Messestände weltweit minimieren.

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