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Virtueller Showroom: Varianten, Funktionen & Kosten

Donnerstag, 13. August 2020
Von: Dr. Christian Coppeneur-Guelz
Themen: Virtueller Showroom

virtueller-showroom

Virtueller Showroom

Die Absage von zahlreichen Messen im Rahmen der Pandemie hat die Kreativität für alternative Lösungen geweckt. Virtuelle Messen und Virtuelle Messestände sind nur wenige der neuen Alltagsbegriffe von Marketing-Abteilungen.

Der Virtuelle Showroom – auch wenn er den Wortteil „virtuell“ teilt – wurde dabei bisher noch nicht ausreichend gewürdigt, obwohl er von allen virtuellen und digitalen Konzepten das nachhaltigste Zukunftspotential hat. Dieser Artikel beschreibt Arten des Virtuellen Showrooms, notwendige Funktionen als auch mögliche Vorteile.

Inhaltsverzeichnis Virtueller Showroom

1 Definition des Virtuellen Showrooms

2 Varianten des Virtuellen Showrooms

     2.1 Reiner virtueller Showroom

     2.2 Virtueller Showroom als digitaler Zwilling

     2.3 Erweiterter Virtueller Showroom

3 Funktionen des Virtuellen Showrooms

     3.1 Chat-Funktion

     3.2 Multimedia-Integration

     3.3 CRM-Integration

4 Kosten eines Virtuellen Showrooms

     4.1 CAD-Design

     4.2 Funktionen

     4.3 CRM-System

5 Fazit zum Virtuellen Showroom

 

1 Definition Virtueller Showroom

Ein Virtueller Showroom ist, wie der Begriff „virtuell“ beschreibt nicht „real“. In Anlehnung an die virtuelle Realität besteht er nur in einer computergenerierten (interaktiven) Umgebung.

Virtueller Showroom

 

2 Varianten des Virtuellen Showrooms

Während die Definition ausschließlich von der virtuellen Umgebung ausgeht, haben sich in der Realität jedoch mehrere Varianten von virtuellen Showrooms entwickelt, die man unterscheiden muss.

 

2.1 Reiner Virtueller Showroom

Der virtuelle Showroom in Reinform besitzt kein reales Pendant. Er wurde also nur im und für den virtuellen Raum geschaffen. Diese Variante besitzt gewisse Chancen und Vorteile.

  • Unternehmen, die keinen ausreichenden Platz für einen realen Showroom haben, können diesen mit einem Virtuellen Showroom erschaffen.
  • Der Virtuelle Showroom ist mit deutlich weniger Kosten verbunden als ein realer Showroom. So muss er nicht physisch gebaut werden, es muss keine Miete gezahlt werden und auch die Exponate müssen nicht gefertigt oder gekauft werden.
  • Der Virtuelle Showroom ist 24/7 geöffnet. Bitte nicht zu verwechseln mit „in Betrieb“, denn auch beim Virtuellen Showroom ist eine persönliche Interaktion mit den Besuchern wichtig, so dass auch hier Personal zur Beratung vorgehalten werden muss. Mehr dazu später im Kapitel Funktionen.

 

2.2 Virtueller Showroom als digitaler Zwilling

Die virtuelle Showroom als digitaler Zwilling ist eine 1:1 Kopie des realen Pendants – daher der Begriff des „digitalen Zwillings“. Dennoch ist es nicht immer klar wer zuerst da war, da auch Showrooms heute zunächst digital geplant werden, bevor sie real umgesetzt werden. Der klassische Zwillings-Streit.

Während ein virtueller Zwilling also nicht mit Kostenvorteilen punkten kann, so bietet er dennoch einige Vorteile:

  • Im Gegensatz zum realen Showroom kann der Virtuelle Showroom rund um die Uhr geöffnet werden – auch wenn die interaktive Beratung zumeist nicht durchgehend gewährleistet werden kann.
  • Der virtuelle Showroom ist die ideale Ergänzung für Produktpräsentationen, wenn der Kunde nicht anreisen kann oder will. So bietet die virtuelle Plattform auch realen Vertriebsmitarbeitern die Möglichkeit dem Kunden die Produkte in einem Showroom-Ambiente zu zeigen.
  • Räumlichkeit: Menschen können sich räumlich sehr stark an Produkte oder Situation erinnern. D.h. wir können Wissen im Zusammenhang mit einer räumlichen Wahrnehmung einfacher speichern und uns daran erinnern.

 

2.3 Erweiterter Virtueller Showroom

Der erweiterter Virtuelle Showroom ist eine Kombination aus dem digitalen Zwilling und den unbegrenzten Möglichkeiten des reinen virtuellen Showrooms. So unterliegen reale Showräume zumeist räumlichen oder auch Kosten-Beschränkungen. Entweder ist nicht genug Platz zur Darstellung aller Produkte und Varianten oder die Exponate sind so aufwändig oder teuer, dass man sie nicht alle darstellen will.

Genau diese Beschränkungen bricht der erweiterte virtuelle Showroom, indem er sich zwar wie ein digitaler Zwilling an den realen Showroom „optisch“ anlehnt, aber dessen Grundfläche und Produktportfolio erweitert und damit folgende Vorteile bietet:

  • Mehr Grundfläche zur Darstellung des kompletten Produktportfolios als der reale Showroom – ohne jedoch das Raumgefühl oder die Architektur-Sprache des realen Showrooms zu verleugnen.
  • Geringere Kosten auch für Exponate, da diese nicht real angeschafft oder produziert werden müssen.

 

3 Funktionen des Virtuellen Showrooms

Unabhängig von der Variante des virtuellen Showrooms sollten bestimmte Funktionen im Minimalumfang vorhanden sein.

 

3.1 Chat-Funktion

Der Virtuelle Showroom sollte nicht nur eine alternative Darstellungsform für Produkte im Vergleich zur Website sein. Er sollte vielmehr das reale Erlebnis mit digitalen Tools nachbilden. Ein Grundfunktion ist daher die Möglichkeit für den Besucher mit einem Kundenberater zu sprechen oder umgekehrt – für den Kundenberater mit Besuchern in Kontakt zu treten.


Virtueller Showroom Chat


Dabei können diese Chats aus der verwendeten Software für den Virtuellen Showroom automatisch gesteuert werden. D.h. wenn ein Besucher sich eine gewisse Zeit in einem Raum aufhält oder sich bestimmte Exponate näher anschaut, erscheint der Chat automatisch. Während dies sehr an das Verhalten von Verkäufern in Fachgeschäften erinnert (Anmerkung der Redaktion: oder erinnern sollte), so ist das Verhalten im virtuellen Showroom von einem Algorithmus gesteuert. D.h. erst wenn der Besucher auf diese Ansprache reagiert, wir der reale Berater in den Prozess reingeholt. So müssen Berater nicht immer „aufmerksam“ sein und zum anderen wird der Besucher nicht mit Chatnachrichten penetriert.

 

3.2 Multimedia-Integration

Die verwendete Software für den Virtuellen Showroom sollte es ermöglichen beliebige multimediale Inhalte an beliebigen Stellen über sogenannte Interaktionspunkte einzubauen. Dies ist ein zentraler Vorteil des Virtuellen Showrooms. So können nicht nur Erklärvideos zu Produkten eingebunden werden, sondern auch Emotionen transportiert werden. Stellen Sie sich einfach einen Showroom für Sportwagen vor und mit einem Klick sitzen Sie im Cockpit von Ihrem Traumwagen und drehen eine schelle Runde auf den Nürburgring (wahrscheinlich schneller, als sie es je selbst schaffen werden). Emotion pur.

Multimedia-Integration bei Virtuellen Showrooms

Darüber hinaus können aber auch Exponate auf Knopfdruck im 3-dimensionalen Raum zum Leben erweckt werden und erlauben Ihnen die interaktive Betrachtung aus jedem Winkel. Die Integration von Website-Seiten oder anderem online verfügbaren Content ist ebenfalls wichtig, kann aber heute als selbstverständlich angenommen werden.

 

3.3 CRM-Integration

Wie auch im realen Leben dient der Showroom nicht nur zur Unterhaltung der Besucher, sondern auch zur Generierung von handfesten Leads. Aus diesem Grund sollte ein Virtueller Showroom es dem Besucher so einfach wie möglich gestalten an verschiedenen Stellen seine Kontaktdaten zu hinterlassen.

Dabei ist eine grundlegende Einrichtung zu unterscheiden (die übrigens in der realen Welt gar nicht so unterschiedlich ist):

  • Gated Virtual-Showroom
  • Open Virtual-Showroom

Beim „Gated“ Virtuellen Showroom muss der Besucher vor dem Besuch seine Kontaktdaten hinterlassen und ist anschließend bekannt. D.h. seine Identität kann mit all seinen Aktionen in Verbindung gebracht werden (Achtung: Dies erfordert die Verwendung von Cookies, auf die in den Datenschutzbedingungen hingewiesen werden muss und der Besucher muss aktiv seine Einwilligung zur Verwendung dieser Cookies geben (Consent-Management)).

Beim „Open“ Virtuellen Showroom kann der Besucher den Showroom direkt betreten ohne seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Dennoch hat er die Möglichkeit über Formulare oder z.B. beim Download von Informationen (e.g. Whitepaper, Broschüren etc.) seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Aber auch dann ist der Verweis auf die Datenschutzbedingungen erforderlich.

Beide Fälle erfordern jedoch die Integration eines modernen, webbasierten CRM, dass diese Integrationen unterstützt.

 

4 Kosten eines Virtuellen Showrooms

Die Kosten eines Virtuellen Showrooms sind abhängig von zahlreichen einigen zentralen Parametern, wie dem CAD-Design, der Funktionalität und den Integrationen des Virtuellen Showrooms.

 

4.1 CAD-Design

Den größten Einfluss auf die Kosten hat die Existenz eines digitalen Designs. Sofern es bereits ein digitales Modell (CAD-Design) des Showrooms gibt, so kann dies relativ einfach in eine entsprechende Software übernommen werden. Diese Adaption sollte je nach Umfang 500€ bis maximal 2.000€ kosten. Muss hingegen ein CAD-Design erst noch erstellt werden, so hängen die Kosten natürlich vom Umfang des Modells ab. Dies kann 500€ aber auch ganz schnell 5.000€ bei umfangreichen Räumen und/ oder Exponaten kosten.

 

4.2 Funktionen

Die genannten Funktionen erfordern die Verwendung einer professionellen Software als Plattform für den Virtuellen Showroom. Dabei sollten die meisten der genannten Funktionen bereits im Standard enthalten sein. Solche Lösungen werden zumeist im Saas (Software-as-a-Service) Modell angeboten und Kosten je nach Funktionsumfang inklusive Hosting ca. 100€ bis 500€ pro Monat.

 

4.3 CRM-System

Die Verwendung eines CRM-Systems bei einem Virtuellen Showroom ist der entscheidende Parameter zur Generierung von Leads und Anfragen. Sofern man bereits über ein modernes, webfähiges CRM verfügt (Salesforce, Hubspot, Pipedrive etc.) so kann dies meist ohne großen Aufwand in Standardlösungen integriert werden. Muss ein System zur Verwendung mit dem virtuellen Showroom aufgesetzt werden, so muss man mit monatlichen Kosten zwischen 100€ und 500€ je nach gewünschten Funktionsumfang und Nutzern rechnen.

 

5 Fazit zum Virtuellen Showroom

  • Den Virtuellen Showroom gibt es in den Varianten „Reiner Virtueller Showroom“, „Digitaler Zwilling“ und „Erweiterter Virtueller Showroom“. Jede dieser Varianten hat bestimmte Vorteile und Chancen, die in der Planung und Auswahl bewertet werden müssen.
  • Zu den Standard-Funktionen gehören die Integration von multimedialen Inhalten sowie die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Beratern über Chat-Funktionen. Um aber einen realen Mehrwert und auch die Generation von Leads zu ermöglichen, sollte ebenfalls ein leistungsfähiges CRM-System integriert werden können.
  • Die Kosten eines virtuellen Showrooms hängen von der Größe und der integrierten Funktionen ab. Einfache Lösungen sind ab 2.000€ möglich, es können aber auch 15.000€ bei maximalen Funktionsumfang werden.
Infos zum RocketExpo Blog Artikel Autor:

Dr. Christian Coppeneur-Guelz

Dr. Christian Coppeneur-Guelz

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Vallendar, Rom und Los Angeles promovierte Christian Coppeneur-Gülz im Bereich Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Mit Fokus auf Digitalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung im Bereich Live-Kommunikation entwickelte Dr. Christian Coppeneur-Gülz mit ExpoCloud, die führende Event-Marketing-Automation Plattform mit inzwischen über 7.000 internationalen Anwendern. Ob cloudbasierte Business Intelligence, automatisierte Besuchermessung oder KI-basierte Content-Steuerung - sein Pioniergeist revolutioniert die Branche. Dr. Christian Coppeneur-Gülz ist gefragter Keynote Speaker und hält regelmäßig Vorträge und Vorlesungen zur digitalen Transformation der Live-Marketing-Branche. Er ist Autor des Standardwerks „Event-Resource-Management“.

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